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Unser Ziel ist es nicht, Nachhaltigkeit zu managen, sondern NACHHALTIG zu managen.

Als familiengeführtes Unternehmen ist uns der Schutz der Umwelt und der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen schon lange sehr wichtig. Seit 2023 gehen wir dabei noch einen Schritt weiter: Als produzierendes Unternehmen möchten wir nicht nur umweltfreundlich handeln, sondern aktiv dazu beitragen, dass sich unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändern – hin zu einem regenerativen, also erneuernden Umgang mit der Natur.

UNSER ANSPRUCH: ÖKOLOGISCH SICHER & SOZIAL GERECHT
Unser Ziel ist klar: Wir wollen so handeln, dass es sowohl für die Umwelt als auch für die Gesellschaft langfristig sicher und gerecht ist. Das betrifft unser gesamtes Unternehmen – von der Produktion bis zur Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Um den Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise entgegenzuwirken, setzen wir auf ein zirkuläres Wirtschaftssystem. Das bedeutet: Wir wollen Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf halten, Abfälle vermeiden und Ressourcen schonen. 

UNSER ZIEL: ZIRKULÄRES WIRTSCHAFTEN – MEHR GEBEN ALS NEHMEN
Wir haben uns 2023 auf einen ambitionierten Weg gemacht. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, unsere Ziele zu erreichen.

Unsere ESG-Schwerpunkte im Überblick

Basierend auf unserer Denkweise, unseren Werten und unserer Haltung orientieren wir uns an den drei Säulen Umwelt, Soziales und Governance, um regenerativ zu werden.

WANDEL GESTALTEN.

UNSER ANTRIEB: PROFIT FOR PEOPLE & PLANET

Als Unternehmen ist es für uns essenziell, ökonomisch erfolgreich zu sein. Nur so können wir unserer ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Entscheidend hierbei ist unseres Erachtens aber: ökonomischer Erfolg (profit) nicht um jeden Preis. Und vor allem nicht auf Kosten unserer Umwelt (planet) und anderer (people - stellvertretend für alle Lebewesen).

Ein wichtiger Hebel zum Gelingen einer regenerativen Transformation ist es, statt wie bisher linear künftig zirkulär zu Wirtschaften.

Circular Economy geht nur gemeinsam

Niemand kann allein zirkulär Wirtschaften. Es braucht Kooperation & Ko-Kreation – über Branchen und Sektoren hinweg. Deshalb suchen wir gezielt nach gleichgesinnten Partnern und Kunden, um gemeinsam neue Wege zu gehen und Projekte mit Strahlkraft zu realisieren. 

Zirkuläres Wirtschaften braucht den Schulterschluss vieler Stakeholder. Es braucht ein Um- und Neudenken. Und es braucht Mut, neue Wege zu gehen.

VIELFALT, AUSGEWOGENHEIT UND ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Unsere Belegschaft im Überblick

Das Ortner Team kommt aus vielen Teilen der Welt und ist so vielfältig wie die Herausforderungen, denen wir uns stellen. So bringen wir unterschiedlichste Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen ein – und machen Ortner damit zukunftsfähig, resilient und innovativ.

Um genau zu sein, beschäftigten wir 2024 knapp:

  • 200 PERSÖNLICHKEITEN in 5 GENERATIONEN aus
  • 19 VERSCHIEDENEN LÄNDERN und von
  • 4 VERSCHIEDENEN KONTINENTEN.

Und bildeten 6 LEHRLINGE in den folgenden 4 LEHRBERUFEN aus:

  • Betriebslogistikkaufmann
  • Bürokauffrau
  • Elektrotechnik
  • Metallelektronik
  • Europa dominiert mit 63 % der Nationalitäten – ein Zeichen für regionale Verankerung
  • Asien, Südamerika und Afrika sind ebenfalls vertreten – ein starkes Signal für interkulturelle Offenheitund globale Anschlussfähigkeit
  • Insgesamt: 19 Nationalitäten aus 4 Kontinenten – das ist gelebte Vielfalt
  • Unsere Belegschaft ist so international wie unsere Märkte – mit Persönlichkeiten aus 5 Generationenund 19 Ländern
  • Der Altersdurchschnitt in der Teamleitung liegt unter dem österreichischen Durchschnitt (43,2 Jahre, Statistik Austria 2024) – ein Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Entwicklungspotenzial
  • Der Frauenanteil im Management liegt mit 40 % über dem Branchendurchschnitt in der Industrie (Ø ca. 25 %, Quelle: WKO 2024).
  • 50 % Frauen im Beirat – ein starkes Signal für strategische Gleichstellung

VERANTWORTUNG MIT HALTUNG

Gute Unternehmensführung ist für Ortner kein abstrakter Begriff, sondern gelebte Praxis – verankert im Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“ und getragen von Handschlagqualität und einem klaren Werteverständnis. Unsere Governance-Strukturen schaffen Transparenz, stärken Vertrauen und sichern langfristige Resilienz – zunehmend auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier stehen wir allerdings vor Herausforderungen. Wobei wir bewusst und von Anfang an auf eine Wertschöpfung in der Region und möglichst kurze Lieferketten für die zentralen Märkte gesetzt haben. Belastbare Nachhaltigkeits-Daten aus der vorgelagerten Lieferkette zu erheben, ist herausfordernd. Aber wichtig für unsere Dekarbonisierung und die unserer Kunden und Partner. Daher stellen wir uns dieser Herausforderung nach besten Kräften.

 

Nachhaltigkeit bei Ortner

Integrität und Ethik als Fundament

Ortner wurde 2020 erstmals vom Wirtschaftsethik Institut WEISS für „sinnstiftende gesellschaftliche Verantwortung“ geprüft und zertifiziert sowie 2023 rezertifiziert. Diese wiederholte Auszeichnung unterstreicht unser Engagement für ethisches Handeln, soziale Innovation und nachhaltige Unternehmensführung. Ergänzt wird dies durch unseren Führungskräftekodex sowie ein umfassendes Mitarbeiterhandbuch, das klare Standards für integres Verhalten im Arbeitsalltag setzt. Diese werden im Zuge der Regenerativen Transformation, wo sinnvoll, um Nachhaltigkeitsaspekte angepasst bzw. erweitert.

 

Qualität und Umweltverantwortung

Zertifizierte Qualität und Umweltverantwortung

Unsere Managementsysteme sind nach ISO 9001 (Qualität) und ISO 14001 (Umwelt) zertifiziert. Sie bilden das Rückgrat für unsere kontinuierliche Verbesserung – von der Produktentwicklung bis zur Entsorgung. Governance bedeutet für uns auch, Nachhaltigkeit messbar und überprüfbar zu machen.

Verantwortung in der Lieferkette

Wir setzen auf ein partnerschaftliches, aber zunehmend konsequentes Lieferkettenmanagement. Unser Code of Conduct für Lieferanten, standardisierte Selbstauskunftsbögen sowie ein mehrstufiges Auditverfahren sollen sicherstellen, dass ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Kette eingehalten werden. Die laufende Ausarbeitung eines systematischen Lieferantenbewertungssystems stärkt diesen Ansatz weiter. Nichtsdestotrotz haben wir als KMU zum Teil mit Lieferanten zu tun, die nur bedingt belastbare ESG-Daten zur Verfügung stellen (können). Eine Gratwanderung, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen wird.

FAZIT UND AUSBLICK

Nachhaltigkeit im Sinne von Regeneration ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine fest verankerte strategische Entscheidung. Eine Reise, auf die wir uns verstärkt seit 2023 begeben haben.

Unser Ziel: Mehr zu Geben als zu Nehmen.

Als europäisches Unternehmen stehen wir damit voll und ganz hinter den Zielen, zu denen sich bereits 2015 196 Länder dieser Welt beim Pariser Klimagipfel verpflichtet haben. Und zu den Zielen des „Green Deals“ der Europäischen Union. Noch können wir den zunehmend spürbaren Folgen von Klima- und Biodiversitätskrise durch beherzte Maßnahmen und Veränderung etwas entgegensetzen. Oder sie zumindest nicht noch weiter verstärken.

Wir bei Ortner jedenfalls möchten Teil der Lösung sein.

Gemeinsam Gutes Tun

Soziale Verantwortung ist für uns bei Ortner mehr als nur ein Begriff – sie ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Mit verschiedenen Initiativen setzen wir uns seit langem für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Seit 2015 gezielt Projekte, die Bildung, soziale Teilhabe und ein besseres Miteinander fördern.

Ein paar Beispiele:

Nikolaus im SOS-Kinderdorf
Seit 2017 sorgen wir in der Vorweihnachtszeit für strahlende Kinderaugen im SOS-Kinderdorf. Drei unserer Mitarbeitenden schlüpfen in die Rolle des Nikolaus und beschenken die Kinder im Dorf. Im SOS-Kinderdorf Moosburg leben derzeit rund 80 Kinder in Kinderdorffamilien, Wohngruppen und Gastfamilien. Diese Tradition liegt uns besonders am Herzen, denn sie schenkt den Kindern nicht nur materielle Gaben, sondern vor allem Freude, Wärme und das Gefühl, gesehen und geschätzt zu werden.

Caritas Lerncafé in Spittal/Drau
Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit starken Partnern wie der Pfarre Spittal an der Drau, der BKS Bank, der Hasslacher Gruppe, Lindner Recyclingtech, Infineon Austria, dem Rotaryclub Spittal an der Drau und dem Kiwanis Club Spittal an der Drau ein Caritas Lerncafé in Spittal an der Drau zu ermöglichen. Hier erhalten derzeit etwa 20 Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien im Alter von 6 bis 15 Jahren eine kostenlose Nachmittags- und Lernbetreuung – ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Neben der immens wichtigen persönlichen Betreuung ist auch eine zeitgemäße technische Ausstattung wichtig. Im Dezember 2024 konnten wir den Kindern des Lerncafés mehr als 20 verschiedenste, voll funktionstüchtige Geräte spenden.

Buchpatenschaften für Kinder - Die reisende Bücherbox
Lesen
– besonders in jungen Jahren – fördert Kreativität, Wortschatz, Leseund Schreibfähigkeit. Bücher beflügeln die Phantasie und öffnen Türen zu neuen Welten. Mit unserer Buchpatenschaft unterstützten wir von 2022 bis 2024 das in Villach gegründete Start-up Swircle, einen “Tauschkreis” von reisenden Bücherboxen, die monatlich eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl hochwertiger Kinderbücher direkt zu den teilnehmenden Familien nach Hause bringen. Wir ermöglichten den jährlichen Ankauf von 250 deutschen und englischen Kinderbüchern für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Und trugen so dazu bei, die Freude am (Vor-)Lesen zu fördern und den Zugang zu Büchern für Kinder aus allen sozialen Schichten zu verbessern.

Kochen für einen guten Zweck
Gutes Essen bedeutet mehr als nur Sättigung – es ist auch ein Zeichen von Fürsorge und Gemeinschaft. Deshalb engagieren wir uns bei der Bahnhofsmission am Westbahnhof Villach, um sozial schwache und benachteiligte Menschen mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Ob für Menschen in schwierigen Lebenssituationen oder soziale Randgruppen – hier zählt jedes Essen als Ausdruck von Mitmenschlichkeit.

Ortner Sommercamps
Als Unterstützung während der Sommerferien organisieren wir seit 2021 für unsere Mitarbeitenden mit Kindern unsere “Ortner Sommercamps”. Ein Team von Pädagogen kümmert sich 3 Wochen lang täglich um die Bedürfnisse der Kinder unserer Mitarbeitenden in den Altersgruppen 5-9 Jahre und 10-14 Jahre.

Mit solchen Initiativen leisten wir kleine Beiträge für eine gerechtere Gesellschaft. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden setzen wir uns für eine bessere Zukunft ein – und freuen uns, wenn wir dabei mehr als nur das ein oder andere Lächeln schenken können.

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