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Unser Ziel ist es nicht, Nachhaltigkeit zu managen, sondern NACHHALTIG zu managen.

Als familiengeführtes Unternehmen ist uns der Schutz der Umwelt und der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen schon lange sehr wichtig. Seit 2023 gehen wir dabei noch einen Schritt weiter: Als produzierendes Unternehmen möchten wir nicht nur umweltfreundlich handeln, sondern aktiv dazu beitragen, dass sich unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändern – hin zu einem regenerativen, also erneuernden Umgang mit der Natur.

UNSER ANSPRUCH: ÖKOLOGISCH SICHER & SOZIAL GERECHT
Unser Ziel ist klar: Wir wollen so handeln, dass es sowohl für die Umwelt als auch für die Gesellschaft langfristig sicher und gerecht ist. Das betrifft unser gesamtes Unternehmen – von der Produktion bis zur Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Um den Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise entgegenzuwirken, setzen wir auf ein zirkuläres Wirtschaftssystem. Das bedeutet: Wir wollen Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf halten, Abfälle vermeiden und Ressourcen schonen. 

UNSER ZIEL: ZIRKULÄRES WIRTSCHAFTEN – MEHR GEBEN ALS NEHMEN
Was genau wir unter zirkulärem und regenerativem Wirtschaften verstehen und wie wir das in der Praxis umsetzen wollen, zeigen wir auf den nächsten Seiten. Klar ist: Wir haben uns 2023 auf einen ambitionierten Weg gemacht. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, unsere Ziele zu erreichen.

"Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten – als Mitarbeitende, Kunden oder Partner. Denn – Veränderung gelingt nur gemeinsam. In diesem Sinne: für eine auch weiterhin lebenswerte Zukunft auf unserem wunderschönen Planeten."

Stefanie Rud
CEO Ortner Group

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit: Verantwortung in allen Bereichen

Diese Verantwortung nehmen wir selbstverständlich wahr – in unserem Kerngeschäft und entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Wir setzen gezielt Maßnahmen, um Ressourcen zu schonen, Emissionen zu senken und Kreisläufe zu schließen. Dazu gehören z. B. zirkuläres Wirtschaften, die Reduktion von Energie- und Material-verbräuchen sowie die Dekarbonisierung unserer Prozesse. Darüber hinaus engagieren wir uns mit vielfältigen CSR (Corporate Social Responsibility) Aktivitäten – insbesondere in unserer Region.

Seit 2017 bekennen wir uns zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

Diese 17 globalen Ziele sollen Armut beenden, den Planeten schützen und ein gutes Leben für alle ermöglichen – sozial, ökologisch & wirtschaftlich. Alle 196 Mitgliedsstaaten der UN, auch Österreich, haben sich im Rahmen des Pariser Klimagipfels 2015 zur Umsetzung dieser Ziele verpflichtet.

UN Global Compact: Weil Unternehmensführung nicht egalt ist...

Genau aus dieser Überzeugung heraus sind wir stolz, zum Kreis der Teilnehmenden Organisationen des UN Global Compact zu gehören, der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Gegründet 2000 unter dem Vorsitz des damaligen UN Generalsekretärs Kofi Annan, basiert das umfangreiche Angebot dieser global tätigen Organisation auf 10 Prinzipien in den vier Bereichen:

  • Menschenrechte
  • Umwelt & Klima
  • Arbeitsnormen
  • Korruptionsprävention

sowie auf den SDGs. Seit Herbst 2024 sind wir Teil des österreichischen Chapters. Durch die Möglichkeit zur Teilnahme an inspirierenden Programmen, Bildungsformaten und insbesondere den wertvollen Austausch mit anderen teilnehmenden Organisationen können wir über den österreichischen und auch europäischen Tellerrand blicken, lernen und uns permanent weiterentwickeln.

Unser Ziel ist es nicht, Nachhaltigkeit zu managen, sondern NACHHALTIG zu managen.

Wo stehen wir – und wie gehen wir weiter vor?

Seit 2023 ist Regenerative Transformation eine von vier Stoßrichtungen unserer Unternehmensstrategie – und eines von drei Kernthemen unseres Familienbeirats. Damit verankern wir Nachhaltigkeit langfristig in unserem Handeln: nicht als Projekt oder Abteilung, sondern bereichsübergreifend – in unseren Prozessen, in unserem Kerngeschäft und entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette.

Um Nachhaltigkeit ganzheitlich umzusetzen, haben wir Mitte 2023 eine Stabsstelle für Nachhaltigkeit und ESG geschaffen. Diese treibt das Thema strategisch voran und begleitet die Umsetzung gemeinsam mit allen Unternehmensbereichen – Schritt für Schritt.

Das bedeutet: Wir wollen in allen Bereichen und Prozessen nachhaltiger handeln – um unser Ziel zu erreichen, zirkulär und regenerativ zu wirtschaften.

ESG: UMWELT – SOZIALES – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Um diesen Weg fundiert gestalten zu können, war zunächst ein klares Bild des Status quo notwendig. Deshalb haben wir 2024 gemeinsam mit Fraunhofer Austria erstmals unseren Unternehmensfußabdruck (CCF – Corporate Carbon Footprint) erhoben. D. h. eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse und eine erste Treibhausgasbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) für das Jahr 2023 erstellt – gefolgt von einer zweiten Bilanz Anfang 2025 für das Jahr 2024.

Ergänzend dazu analysierten wir 2025 unseren ersten ökologischen Produkt Fußabdruck (PEF – Environmental Product Footprint) am Beispiel eines unserer Schleusenprodukte. Dies dient u. a. auch der Vorbereitung auf einen künftigen Digitalen Produktpass und unsere Weiterentwicklung hin zu Zirkulärem Wirtschaften.

Somit kennen wir heute unsere Auswirkungen & Abhängigkeiten – und können gezielt an den größten Hebeln ansetzen. Der nächste Schritt: unsere Maßnahmen mit wissenschaftlich fundierten Zielen zu hinterlegen, um Nachhaltigkeit auch messbar zu machen. Dazu werden wir uns an den Science Based Targets (SBTs) orientieren.

Unsere ESG-Schwerpunkte im Überblick

Basierend auf unserer Denkweise, unseren Werten und unserer Haltung orientieren wir uns an den drei Säulen Umwelt, Soziales und Governance, um regenerativ zu werden zu bleiben.

WANDEL GESTALTEN.

UNSER ANTRIEB: PROFIT FOR PEOPLE & PLANET

Als Unternehmen ist es für uns essenziell, ökonomisch erfolgreich zu sein. Nur so können wir unserer ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Entscheidend hierbei ist unseres Erachtens aber: ökonomischer Erfolg (profit) nicht um jeden Preis. Und vor allem nicht auf Kosten unserer Umwelt (planet) und anderer (people - stellvertretend für alle Lebewesen).

Ein wichtiger Hebel zum Gelingen einer regenerativen Transformation ist es, statt wie bisher linear künftig zirkulär zu Wirtschaften.

ZIRKULÄRES WIRTSCHAFTEN

Was verstehen wir darunter?

Für uns als produzierendes Unternehmen bedeutet zirkuläres Wirtschaften, ganzheitlich in Kreisläufen zu denken und zu handeln. Unsere Produkte sind seit jeher auf Langlebigkeit und Ressourceneffizienz ausgelegt.

Doch zirkuläres Wirtschaften geht weiter:

Es bedeutet, bereits beim Design und der Konstruktion zu berücksichtigen, wie Materialien nach der ersten Nutzungsphase weiterverwendet werden können – z. B. durch Wiederverwendung (Reuse), Reparatur (Repair), Remanufacturing oder Recycling. Es bedeutet vor allem, von Anfang an zu fragen: Was können wir weglassen oder reduzieren? (Refuse, Reduce).

Zirkuläres Wirtschaften heißt für uns darüber hinaus, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um noch ressourcenschonendere, umweltverträglichere Produkte & Dienstleistungen anzubieten – und so unsere Kunden noch besser bei ihren Dekarbonisierungsstrategien zu unterstützen.

So entwickeln wir beispielsweise seit 2024 unser Hook-Up Team mit seiner langjährigen Expertise für ESBS Produktionen im Bereich Reinraum- und Lüftungsbau sowie unserer Kompetenz im Bereich Dekontamination in sehr spezifischen Umfeldern weiter im Rahmen eines eigenen Produktbereiches „Retro fit I Refurbish & Recycling“.

D. h. wir beschäftigen uns nicht nur um von uns produzierte Maschinen und Anlagen, sondern schauen über den Tellerrand hinaus und kümmern uns auch um Maschinen- und Anlagenbestände von Fremdfirmen, um sie so effizient und umfänglich wie möglich in den Produktionsprozess zurückzubringen oder bestmöglich wiederzuverwerten.

Circular Economy geht nur gemeinsam

Niemand kann allein zirkulär Wirtschaften. Es braucht Kooperation & Ko-Kreation – über Branchen und Sektoren hinweg. Deshalb suchen wir gezielt nach gleichgesinnten Partnern und Kunden, um gemeinsam neue Wege zu gehen und Projekte mit Strahlkraft zu realisieren. 

Zirkuläres Wirtschaften braucht den Schulterschluss vieler Stakeholder. Es braucht ein Um- und Neudenken. Und es braucht Mut, neue Wege zu gehen.

VIELFALT, AUSGEWOGENHEIT UND ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

unsere Belegschaft im Überblick

Das Ortner Team kommt aus vielen Teilen der Welt und ist so vielfältig wie die Herausforderungen, denen wir uns stellen. So bringen wir unterschiedlichste Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen ein – und machen Ortner damit zukunftsfähig, resilient und innovativ.

Um genau zu sein, beschäftigten wir 2024 knapp:

  • 200 PERSÖNLICHKEITEN in 5 GENERATIONEN aus
  • 19 VERSCHIEDENEN LÄNDERN und von
  • 4 VERSCHIEDENEN KONTINENTEN.

Und bildeten 6 LEHRLINGE in den folgenden 4 LEHRBERUFEN aus:

  • Betriebslogistikkaufmann
  • Bürokauffrau
  • Elektrotechnik
  • Metallelektronik
  • Europa dominiert mit 63 % der Nationalitäten – ein Zeichen für regionale Verankerung
  • Asien, Südamerika und Afrika sind ebenfalls vertreten – ein starkes Signal für interkulturelle Offenheitund globale Anschlussfähigkeit
  • Insgesamt: 19 Nationalitäten aus 4 Kontinenten – das ist gelebte Vielfalt
  • Unsere Belegschaft ist so international wie unsere Märkte – mit Persönlichkeiten aus 5 Generationenund 19 Ländern
  • Der Altersdurchschnitt in der Teamleitung liegt unter dem österreichischen Durchschnitt (43,2 Jahre, Statistik Austria 2024) – ein Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Entwicklungspotenzial
  • Der Frauenanteil im Management liegt mit 40 % über dem Branchendurchschnitt in der Industrie (Ø ca. 25 %, Quelle: WKO 2024).
  • 50 % Frauen im Beirat – ein starkes Signal für strategische Gleichstellung

VERANTWORTUNG MIT HALTUNG

Gute Unternehmensführung ist für Ortner kein abstrakter Begriff, sondern gelebte Praxis – verankert im Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“ und getragen von Handschlagqualität und einem klaren Werteverständnis. Unsere Governance-Strukturen schaffen Transparenz, stärken Vertrauen und sichern langfristige Resilienz – zunehmend auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier stehen wir allerdings vor Herausforderungen. Wobei wir bewusst und von Anfang an auf eine Wertschöpfung in der Region und möglichst kurze Lieferketten für die zentralen Märkte gesetzt haben. Belastbare Nachhaltigkeits-Daten aus der vorgelagerten Lieferkette zu erheben, ist herausfordernd. Aber wichtig für unsere Dekarbonisierung und die unserer Kunden und Partner. Daher stellen wir uns dieser Herausforderung nach besten Kräften.

UN Global Compact

Als Teilnehmende Organisation des UN Global Compact, der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung, bekennen wir uns zu international anerkannten Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung sowie zu den SDGs.

Integrität und Ethik als Fundament

Ortner wurde 2020 erstmals vom Wirtschaftsethik Institut WEISS für „sinnstiftende gesellschaftliche Verantwortung“ geprüft und zertifiziert sowie 2023 rezertifiziert. Diese wiederholte Auszeichnung unterstreicht unser Engagement für ethisches Handeln, soziale Innovation und nachhaltige Unternehmensführung. Ergänzt wird dies durch unseren Führungskräftekodex sowie ein umfassendes Mitarbeiterhandbuch, das klare Standards für integres Verhalten im Arbeitsalltag setzt. Diese werden im Zuge der Regenerativen Transformation, wo sinnvoll, um Nachhaltigkeitsaspekte angepasst bzw. erweitert.

Zertifizierte Qualität und Umweltverantwortung

Unsere Managementsysteme sind nach ISO 9001 (Qualität) und ISO 14001 (Umwelt) zertifiziert. Sie bilden das Rückgrat für unsere kontinuierliche Verbesserung – von der Produktentwicklung bis zur Entsorgung. Governance bedeutet für uns auch, Nachhaltigkeit messbar und überprüfbar zu machen.

Verantwortung in der Lieferkette

Wir setzen auf ein partnerschaftliches, aber zunehmend konsequentes Lieferkettenmanagement. Unser Code of Conduct für Lieferanten, standardisierte Selbstauskunftsbögen sowie ein mehrstufiges Auditverfahren sollen sicherstellen, dass ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Kette eingehalten werden. Die laufende Ausarbeitung eines systematischen Lieferantenbewertungssystems stärkt diesen Ansatz weiter. Nichtsdestotrotz haben wir als KMU zum Teil mit Lieferanten zu tun, die nur bedingt belastbare ESG-Daten zur Verfügung stellen (können). Eine Gratwanderung, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen wird.

 

FAZIT UND AUSBLICK

Nachhaltigkeit im Sinne von Regeneration ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine fest verankerte strategische Entscheidung. Eine Reise, auf die wir uns verstärkt seit 2023 begeben haben.

Unser Ziel: Mehr zu Geben als zu Nehmen.

Als europäisches Unternehmen stehen wir damit voll und ganz hinter den Zielen, zu denen sich bereits 2015 196 Länder dieser Welt beim Pariser Klimagipfel verpflichtet haben. Und zu den Zielen des „Green Deals“ der

Europäischen Union. Noch können wir den zunehmend spürbaren Folgen von Klima- und Biodiversitätskrise durch beherzte Maßnahmen und Veränderung etwas entgegensetzen. Oder sie zumindest nicht noch weiter verstärken.

Wir bei Ortner jedenfalls möchten Teil der Lösung sein.

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