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Responsibility
A WE is Stronger than an I

We are convinced that corporate success can no longer be measured in terms of financial profit.

Global issues such as climate change, energy and food security, ever- shorter economic cycles, and demographic change are changing markets and demand patterns and posing major challenges for entrepreneurial action.

Children have a right to expect adults to pay attention to the world they leave them.

Our commitment and dedication to being a leader in sustainability has always been deeply embedded in our corporate values.

Our mission is also to work for a "better world" in general. With outstanding products and performance, we are already on a sustainable course.

Together, we want to do even more for it.

"We are convinced that every human being carries the potential for sustainable innovations within him or her. We would like to highlight this potential and devote all our energy to the future of cleanroom technology based on "nature's example", and to help shape this future sustainably on the basis of sound fundamental research."

Stefanie Rud
CEO Ortner Group

Sustainable Development Goals

The United Nations 2030 Agenda, to which all 193 member states committed in 2015, offers a blueprint for peace and prosperity and the survival of our planet Earth.

We want to join this with great ambition. We have chosen specific goals because we are convinced that we can make a contribution here, albeit on a small scale, to a "better world".

Our defined goals 3,4,8,12,13, 15 and 17 combine economic, social and ecological aspects and represent a common basis for a sustainable future. Within the scope of our possibilities, we are doing everything we can to get a good deal closer to these goals.

Unser Ziel: Mehr Geben als Nehmen

Wo stehen wir – und wie gehen wir weiter vor?

Seit 2023 ist Regenerative Transformation eine von vier Stoßrichtungen unserer Unternehmensstrategie – und eines von drei Kernthemen unseres Familienbeirats. Damit verankern wir Nachhaltigkeit langfristig in unserem Handeln: nicht als Projekt oder Abteilung, sondern bereichsübergreifend – in unseren Prozessen, in unserem Kerngeschäft und entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette.

Um Nachhaltigkeit ganzheitlich umzusetzen, haben wir Mitte 2023 eine Stabsstelle für Nachhaltigkeit und ESG geschaffen. Diese treibt das Thema strategisch voran und begleitet die Umsetzung gemeinsam mit allen Unternehmensbereichen – Schritt für Schritt.

Das bedeutet: Wir wollen in allen Bereichen und Prozessen nachhaltiger handeln – um unser Ziel zu erreichen, zirkulär und regenerativ zu wirtschaften.

ESG: UMWELT – SOZIALES – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Um diesen Weg fundiert gestalten zu können, war zunächst ein klares Bild des Status quo notwendig. Deshalb haben wir 2024 gemeinsam mit Fraunhofer Austria erstmals unseren Unternehmensfußabdruck (CCF – Corporate Carbon Footprint) erhoben. D. h. eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse und eine erste Treibhausgasbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) für das Jahr 2023 erstellt – gefolgt von einer zweiten Bilanz Anfang 2025 für das Jahr 2024.

Ergänzend dazu analysierten wir 2025 unseren ersten ökologischen Produkt Fußabdruck (PEF – Environmental Product Footprint) am Beispiel eines unserer Schleusenprodukte. Dies dient u. a. auch der Vorbereitung auf einen künftigen Digitalen Produktpass und unsere Weiterentwicklung hin zu Zirkulärem Wirtschaften.

Somit kennen wir heute unsere Auswirkungen & Abhängigkeiten – und können gezielt an den größten Hebeln ansetzen. Der nächste Schritt: unsere Maßnahmen mit wissenschaftlich fundierten Zielen zu hinterlegen, um Nachhaltigkeit auch messbar zu machen. Dazu orientieren wir uns an den Science Based Targets (SBTs).

Unsere ESG-Schwerpunkte im Überblick

Basierend auf unserer Denkweise, unseren Werten und unserer Haltung orientieren wir uns an den drei Säulen Umwelt, Soziales und Governance, um regenerativ zu werden.

WANDEL GESTALTEN.

UNSER ANTRIEB: PROFIT FOR PEOPLE & PLANET

Als Unternehmen ist es für uns essenziell, ökonomisch erfolgreich zu sein. Nur so können wir unserer ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Entscheidend hierbei ist unseres Erachtens aber: ökonomischer Erfolg (profit) nicht um jeden Preis. Und vor allem nicht auf Kosten unserer Umwelt (planet) und anderer (people - stellvertretend für alle Lebewesen).

Ein wichtiger Hebel zum Gelingen einer regenerativen Transformation ist es, statt wie bisher linear künftig zirkulär zu Wirtschaften.

ZIRKULÄRES WIRTSCHAFTEN

Was verstehen wir darunter?

Für uns als produzierendes Unternehmen bedeutet zirkuläres Wirtschaften, ganzheitlich in Kreisläufen zu denken und zu handeln. Unsere Produkte sind seit jeher auf Langlebigkeit und Ressourceneffizienz ausgelegt.

Doch zirkuläres Wirtschaften geht weiter:

Es bedeutet, bereits beim Design und der Konstruktion zu berücksichtigen, wie Materialien nach der ersten Nutzungsphase weiterverwendet werden können – z. B. durch Wiederverwendung (Reuse), Reparatur (Repair), Remanufacturing oder Recycling. Es bedeutet vor allem, von Anfang an zu fragen: Was können wir weglassen oder reduzieren? (Refuse, Reduce).

Zirkuläres Wirtschaften heißt für uns darüber hinaus, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um noch ressourcenschonendere, umweltverträglichere Produkte & Dienstleistungen anzubieten – und so unsere Kunden noch besser bei ihren Dekarbonisierungsstrategien zu unterstützen.

So entwickeln wir beispielsweise seit 2024 unser Hook-Up Team mit seiner langjährigen Expertise für ESBS Produktionen im Bereich Reinraum- und Lüftungsbau sowie unserer Kompetenz im Bereich Dekontamination in sehr spezifischen Umfeldern weiter im Rahmen eines eigenen Produktbereiches „Retro fit I Refurbish & Recycling“.

D. h. wir beschäftigen uns nicht nur um von uns produzierte Maschinen und Anlagen, sondern schauen über den Tellerrand hinaus und kümmern uns auch um Maschinen- und Anlagenbestände von Fremdfirmen, um sie so effizient und umfänglich wie möglich in den Produktionsprozess zurückzubringen oder bestmöglich wiederzuverwerten.

Circular Economy geht nur gemeinsam

Niemand kann allein zirkulär Wirtschaften. Es braucht Kooperation & Ko-Kreation – über Branchen und Sektoren hinweg. Deshalb suchen wir gezielt nach gleichgesinnten Partnern und Kunden, um gemeinsam neue Wege zu gehen und Projekte mit Strahlkraft zu realisieren. 

Zirkuläres Wirtschaften braucht den Schulterschluss vieler Stakeholder. Es braucht ein Um- und Neudenken. Und es braucht Mut, neue Wege zu gehen.

VIELFALT, AUSGEWOGENHEIT UND ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Unsere Belegschaft im Überblick

Das Ortner Team kommt aus vielen Teilen der Welt und ist so vielfältig wie die Herausforderungen, denen wir uns stellen. So bringen wir unterschiedlichste Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen ein – und machen Ortner damit zukunftsfähig, resilient und innovativ.

Um genau zu sein, beschäftigten wir 2024 knapp:

  • 200 PERSÖNLICHKEITEN in 5 GENERATIONEN aus
  • 19 VERSCHIEDENEN LÄNDERN und von
  • 4 VERSCHIEDENEN KONTINENTEN.

Und bildeten 6 LEHRLINGE in den folgenden 4 LEHRBERUFEN aus:

  • Betriebslogistikkaufmann
  • Bürokauffrau
  • Elektrotechnik
  • Metallelektronik
  • Europa dominiert mit 63 % der Nationalitäten – ein Zeichen für regionale Verankerung
  • Asien, Südamerika und Afrika sind ebenfalls vertreten – ein starkes Signal für interkulturelle Offenheitund globale Anschlussfähigkeit
  • Insgesamt: 19 Nationalitäten aus 4 Kontinenten – das ist gelebte Vielfalt
  • Unsere Belegschaft ist so international wie unsere Märkte – mit Persönlichkeiten aus 5 Generationenund 19 Ländern
  • Der Altersdurchschnitt in der Teamleitung liegt unter dem österreichischen Durchschnitt (43,2 Jahre, Statistik Austria 2024) – ein Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Entwicklungspotenzial
  • Der Frauenanteil im Management liegt mit 40 % über dem Branchendurchschnitt in der Industrie (Ø ca. 25 %, Quelle: WKO 2024).
  • 50 % Frauen im Beirat – ein starkes Signal für strategische Gleichstellung

VERANTWORTUNG MIT HALTUNG

Gute Unternehmensführung ist für Ortner kein abstrakter Begriff, sondern gelebte Praxis – verankert im Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“ und getragen von Handschlagqualität und einem klaren Werteverständnis. Unsere Governance-Strukturen schaffen Transparenz, stärken Vertrauen und sichern langfristige Resilienz – zunehmend auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier stehen wir allerdings vor Herausforderungen. Wobei wir bewusst und von Anfang an auf eine Wertschöpfung in der Region und möglichst kurze Lieferketten für die zentralen Märkte gesetzt haben. Belastbare Nachhaltigkeits-Daten aus der vorgelagerten Lieferkette zu erheben, ist herausfordernd. Aber wichtig für unsere Dekarbonisierung und die unserer Kunden und Partner. Daher stellen wir uns dieser Herausforderung nach besten Kräften.

 

UN Global Compact

UN Global Compact

Als Teilnehmende Organisation des UN Global Compact, der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung, bekennen wir uns zu international anerkannten Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung sowie zu den SDGs.

 

 

Nachhaltigkeit bei Ortner

Integrität und Ethik als Fundament

Ortner wurde 2020 erstmals vom Wirtschaftsethik Institut WEISS für „sinnstiftende gesellschaftliche Verantwortung“ geprüft und zertifiziert sowie 2023 rezertifiziert. Diese wiederholte Auszeichnung unterstreicht unser Engagement für ethisches Handeln, soziale Innovation und nachhaltige Unternehmensführung. Ergänzt wird dies durch unseren Führungskräftekodex sowie ein umfassendes Mitarbeiterhandbuch, das klare Standards für integres Verhalten im Arbeitsalltag setzt. Diese werden im Zuge der Regenerativen Transformation, wo sinnvoll, um Nachhaltigkeitsaspekte angepasst bzw. erweitert.

 

Qualität und Umweltverantwortung

Zertifizierte Qualität und Umweltverantwortung

Unsere Managementsysteme sind nach ISO 9001 (Qualität) und ISO 14001 (Umwelt) zertifiziert. Sie bilden das Rückgrat für unsere kontinuierliche Verbesserung – von der Produktentwicklung bis zur Entsorgung. Governance bedeutet für uns auch, Nachhaltigkeit messbar und überprüfbar zu machen.

Verantwortung in der Lieferkette

Wir setzen auf ein partnerschaftliches, aber zunehmend konsequentes Lieferkettenmanagement. Unser Code of Conduct für Lieferanten, standardisierte Selbstauskunftsbögen sowie ein mehrstufiges Auditverfahren sollen sicherstellen, dass ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Kette eingehalten werden. Die laufende Ausarbeitung eines systematischen Lieferantenbewertungssystems stärkt diesen Ansatz weiter. Nichtsdestotrotz haben wir als KMU zum Teil mit Lieferanten zu tun, die nur bedingt belastbare ESG-Daten zur Verfügung stellen (können). Eine Gratwanderung, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen wird.

FAZIT UND AUSBLICK

Nachhaltigkeit im Sinne von Regeneration ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine fest verankerte strategische Entscheidung. Eine Reise, auf die wir uns verstärkt seit 2023 begeben haben.

Unser Ziel: Mehr zu Geben als zu Nehmen.

Als europäisches Unternehmen stehen wir damit voll und ganz hinter den Zielen, zu denen sich bereits 2015 196 Länder dieser Welt beim Pariser Klimagipfel verpflichtet haben. Und zu den Zielen des „Green Deals“ der Europäischen Union. Noch können wir den zunehmend spürbaren Folgen von Klima- und Biodiversitätskrise durch beherzte Maßnahmen und Veränderung etwas entgegensetzen. Oder sie zumindest nicht noch weiter verstärken.

Wir bei Ortner jedenfalls möchten Teil der Lösung sein.

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